Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Dr. Thomas Knoop – Business- und Executive-Coaching
Stand: 30.08.2026
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über Coaching-, Moderations- und Workshop-Leistungen, die unmittelbar zwischen dem Auftraggeber und
Dr. Thomas Knoop
Markobrunner Str. 20
14197 Berlin
E-Mail: [email protected]
USt-IdNr.: DE410463491
(nachfolgend „Coach“) geschlossen werden.
(2) Diese Bedingungen gelten ausschließlich für das Direktgeschäft des Coaches. Leistungen, die über Coaching-Plattformen Dritter (etwa CoachHub oder Sharpist) vermittelt und abgerechnet werden, unterliegen den dortigen Vertragsbedingungen und sind nicht Gegenstand dieser AGB.
(3) Auftraggeber im Sinne dieser Bedingungen können Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen (nachfolgend gemeinsam „Unternehmer“) sowie Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sein. Verbraucher ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Einzelne Bestimmungen dieser AGB gelten ausdrücklich nur gegenüber einer dieser Gruppen; dies ist an der jeweiligen Stelle kenntlich gemacht.
(4) Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Coach stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
§ 2 Vertragsgegenstand und Art der Leistung
(1) Der Coach erbringt Coaching-Leistungen in Form einzelner Sitzungen oder als vorab vereinbarte Kontingente mehrerer Sitzungen (etwa Fünfer- oder Zehner-Pakete) sowie Moderationen und Workshops. Die Leistungen werden nach Vereinbarung online oder in Präsenz erbracht. Der konkrete Umfang, das Format und die Vergütung ergeben sich aus dem jeweiligen individuellen Angebot beziehungsweise der jeweiligen Auftragsbestätigung.
(2) Coaching ist ein zeitlich begrenzter, ziel- und ressourcenorientierter Beratungs- und Begleitungsprozess. Es handelt sich um einen Dienstvertrag im Sinne der §§ 611 ff. BGB. Der Coach schuldet die sorgfältige und fachgerechte Erbringung der vereinbarten Leistung, nicht jedoch den Eintritt eines bestimmten Erfolgs. Insbesondere schuldet der Coach nicht das Erreichen konkreter beruflicher, wirtschaftlicher oder persönlicher Ergebnisse des Auftraggebers oder der gecoachten Person.
(3) Coaching ersetzt keine Psychotherapie, keine ärztliche oder heilkundliche Behandlung und keine Rechts-, Steuer- oder Unternehmensberatung im Sinne einer rechts- oder steuerberatenden Tätigkeit. Der Coach führt keine Heilbehandlung im Sinne des Heilpraktikergesetzes durch. Die im Coaching verwendeten systemischen und tiefenpsychologisch fundierten Methoden, einschließlich Elementen aus Internal Family Systems (IFS), dienen der Reflexion und Entwicklung im beruflichen Kontext und stellen keine Diagnose oder Therapie dar. Sollte während des Prozesses ein Bedarf an therapeutischer, ärztlicher oder rechtlicher Unterstützung erkennbar werden, weist der Coach darauf hin; die Inanspruchnahme entsprechender Fachpersonen bleibt der eigenverantwortlichen Entscheidung des Auftraggebers beziehungsweise der gecoachten Person überlassen.
(4) Der Coach ist in der Wahl seiner Methoden frei, soweit im Angebot nichts anderes vereinbart ist. Die Teilnahme am Coaching ist freiwillig; die gecoachte Person trägt für ihre Entscheidungen und deren Umsetzung die Eigenverantwortung.
§ 3 Vertragsschluss, Kontingente und Vertragsbeendigung
(1) Die Darstellung von Leistungen auf der Website oder in sonstigen Medien sowie die Bereitstellung eines Online-Kalenders zur Terminvereinbarung stellen kein bindendes Angebot des Coaches dar. Eine Buchung über den Online-Kalender ist eine unverbindliche Terminvereinbarung; sie löst für sich genommen weder einen Vertragsschluss noch eine Zahlungspflicht aus.
(2) Der Vertrag kommt dadurch zustande, dass der Coach ein individuelles Angebot unterbreitet und der Auftraggeber dieses annimmt, oder dass der Auftraggeber den Coach mündlich oder in Textform, etwa per E-Mail, beauftragt und der Coach den Auftrag bestätigt oder mit der Leistung beginnt. Die Kommunikation kann in Textform, etwa per E-Mail, erfolgen.
(3) Vereinbaren die Parteien ein Kontingent mehrerer Sitzungen, kommt der Vertrag über das gesamte Kontingent zustande. Die Terminierung der einzelnen Sitzungen erfolgt einvernehmlich; einzelne Termine können auch über den Online-Kalender abgerufen werden. Eine im Angebot vereinbarte Laufzeit oder ein vereinbarter Abrufzeitraum des Kontingents ist Bestandteil des Vertrags.
(4) Die Absage oder Verlegung einer einzelnen Sitzung gemäß § 5 stellt für sich genommen keine Kündigung des Vertrags über ein vereinbartes Kontingent dar.
(5) Gesetzliche Rechte beider Parteien zur ordentlichen oder außerordentlichen Kündigung bleiben unberührt. Dies gilt insbesondere für ein gegebenenfalls bestehendes Kündigungsrecht nach §§ 626, 627 BGB.
(6) Wird ein Vertrag über ein Sitzungskontingent wirksam beendet, richtet sich die Vergütung der bis dahin erbrachten Leistungen sowie eine etwaige Erstattung im Voraus geleisteter Vergütung nach den gesetzlichen Vorschriften. Soweit die Voraussetzungen des § 628 BGB vorliegen, gilt insbesondere die dort vorgesehene Abrechnung der bereits erbrachten Leistungen.
§ 4 Drei-Parteien-Konstellationen und Vertraulichkeit der Coaching-Inhalte
(1) Beauftragt ein Unternehmen oder eine andere Organisation (Auftraggeber) ein Coaching zugunsten einer bei ihm beschäftigten oder ihm zugeordneten Person (gecoachte Person), besteht das Vertragsverhältnis über Vergütung und organisatorische Rahmenbedingungen zwischen dem Coach und dem Auftraggeber. Die gecoachte Person ist in diese Rahmenvereinbarung einbezogen, ohne selbst zur Zahlung verpflichtet zu sein.
(2) Sämtliche Inhalte der Coaching-Gespräche sind vertraulich. Sie werden dem Auftraggeber nicht übermittelt. Der Coach gibt gegenüber dem Auftraggeber keine Auskunft über Themen, Aussagen, Einschätzungen oder Ergebnisse aus den Sitzungen. Zulässig ist gegenüber dem Auftraggeber allein eine Bestätigung darüber, ob und in welchem Umfang vereinbarte Sitzungen stattgefunden haben, soweit dies für die Abrechnung erforderlich ist. Gesetzliche Offenbarungs- oder Auskunftspflichten bleiben unberührt.
(3) Über den Umfang des vorstehenden Absatzes hinausgehende Rückmeldungen an den Auftraggeber, etwa zu Themenfeldern oder zum Prozessverlauf, erfolgen ausschließlich in abstrahierter Form und nur mit ausdrücklicher vorheriger Zustimmung der gecoachten Person.
§ 5 Termine, Absagen und Ausfall
(1) Vereinbarte Termine sind für beide Seiten verbindlich. Absagen und Terminverlegungen bedürfen der Textform, etwa per E-Mail; maßgeblich für die Rechtzeitigkeit ist der Zugang beim Coach.
(2) Coaching-Sitzungen. Eine kostenfreie Absage oder Verlegung einer Coaching-Sitzung ist bis 48 Stunden vor dem vereinbarten Beginn möglich. Bei einer Absage weniger als 48 Stunden und mehr als eine Stunde vor Beginn werden 75 Prozent der für die Sitzung vereinbarten Vergütung berechnet. Erfolgt keine Absage bis spätestens eine Stunde vor Beginn oder erscheint die gecoachte Person nicht (No-Show), wird grundsätzlich die volle vereinbarte Vergütung berechnet.
Die vorstehenden Regelungen tragen dem Umstand Rechnung, dass der Coach die betreffende Zeit verbindlich reserviert hat und kurzfristig regelmäßig nicht anderweitig nutzen kann. Gesetzliche Regelungen, insbesondere über die Anrechnung ersparter Aufwendungen und anderweitigen Erwerbs, bleiben unberührt.
(3) Moderationen und Workshops. Für Moderationen und Workshops gelten die im jeweiligen Angebot getroffenen individuellen Regelungen. Unabhängig davon sind bis zur Stornierung bereits erbrachte Leistungen sowie bereits angefallene oder vom Coach verbindlich gebuchte Kosten, insbesondere Reise- und Übernachtungskosten, in voller Höhe zu vergüten beziehungsweise zu erstatten, soweit diese nicht mehr vermieden oder erstattet werden können.
(4) Dem Auftraggeber bleibt in den Fällen der Absätze 2 und 3 der Nachweis vorbehalten, dass dem Coach aufgrund der Absage oder des Nichterscheinens kein oder ein wesentlich geringerer Vergütungsanspruch beziehungsweise Schaden entstanden ist. Der Coach lässt sich insbesondere ersparte Aufwendungen sowie dasjenige anrechnen, was er durch anderweitige Verwendung der frei gewordenen Zeit erwirbt oder zu erwerben böswillig unterlässt.
(5) Muss der Coach einen Termin aus Gründen absagen, die er zu vertreten hat, wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin vereinbart. Eine bereits geleistete Zahlung für die betreffende Sitzung wird auf den Ersatztermin angerechnet oder auf Wunsch des Auftraggebers erstattet. Weitergehende Ansprüche richten sich nach § 9.
§ 6 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Es gelten die im jeweiligen Angebot beziehungsweise in der Auftragsbestätigung ausgewiesenen Preise. Der Coach ist regelbesteuernder Unternehmer.
Gegenüber Unternehmern verstehen sich die angegebenen Preise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit nicht ausdrücklich anders angegeben.
Gegenüber Verbrauchern werden Preise als Gesamtpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer und sonstiger zwingender Preisbestandteile angegeben.
(2) Die Abrechnung erfolgt nach Leistungserbringung, bei Kontingenten nach Vereinbarung im Angebot. Rechnungen sind, sofern im Angebot nichts anderes bestimmt ist, innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig (14 Tage netto).
(3) Der Coach ist berechtigt, Rechnungen in elektronischer Form auszustellen und zu übermitteln.
(4) Gerät der Auftraggeber in Zahlungsverzug, ist der Coach berechtigt, Verzugszinsen nach den gesetzlichen Vorschriften zu berechnen. Gegenüber Verbrauchern beträgt der Verzugszinssatz fünf Prozentpunkte, gegenüber Unternehmern neun Prozentpunkte über dem jeweiligen Basiszinssatz. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt unberührt.
(5) Ein Zurückbehaltungs- oder Aufrechnungsrecht steht dem Auftraggeber nur zu, soweit seine Gegenforderung unbestritten oder rechtskräftig festgestellt ist. Diese Einschränkung gilt nicht gegenüber Verbrauchern.
§ 7 Mitwirkung und Verantwortung des Auftraggebers
(1) Für ein Online-Coaching stellt der Auftraggeber beziehungsweise die gecoachte Person eine geeignete technische Ausstattung und eine stabile Internetverbindung sicher und sorgt für eine ungestörte, vertrauliche Gesprächssituation. Technische Störungen im Verantwortungsbereich des Auftraggebers gehen nicht zu Lasten des Coaches.
(2) Der Auftraggeber und die gecoachte Person tragen dafür Sorge, den Coach über die für den Coaching-Prozess wesentlichen Umstände zutreffend zu informieren, soweit sie dies für erforderlich halten. Der Coach ist grundsätzlich nicht verpflichtet, die ihm mitgeteilten tatsächlichen Angaben auf Vollständigkeit oder Richtigkeit zu überprüfen, sofern keine konkreten Anhaltspunkte bestehen, die eine solche Prüfung erforderlich machen. Gesetzliche Schutz- und Rücksichtnahmepflichten des Coaches bleiben unberührt.
§ 8 Vertraulichkeit und Datenschutz
(1) Der Coach behandelt alle ihm im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werdenden Informationen vertraulich und gibt sie nicht an Dritte weiter, es sei denn, der Auftraggeber beziehungsweise die gecoachte Person stimmt zu oder es besteht eine gesetzliche Offenbarungspflicht. Für Drei-Parteien-Konstellationen gilt ergänzend § 4.
(2) Diese Vertraulichkeitspflicht gilt wechselseitig. Inhalte, Methoden und Unterlagen, die der Coach zur Verfügung stellt, sind vertraulich zu behandeln.
(3) Die Verarbeitung personenbezogener Daten richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des Coaches, abrufbar unter https://thomasknoop.com/datenschutz.
§ 9 Haftung
(1) Der Coach haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen.
(2) Für sonstige Schäden haftet der Coach bei einfacher Fahrlässigkeit nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, das heißt einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Eine darüber hinausgehende Haftung ist ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer vom Coach übernommenen Garantie bleibt unberührt.
(4) Soweit die Haftung des Coaches ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung seiner Erfüllungsgehilfen.
(5) Der Coach schuldet keinen bestimmten Erfolg (§ 2 Absatz 2). Die Verantwortung für berufliche, wirtschaftliche und persönliche Entscheidungen sowie deren Umsetzung verbleibt beim Auftraggeber beziehungsweise bei der gecoachten Person. Dies lässt die Haftung des Coaches nach den vorstehenden Absätzen unberührt; insbesondere gilt der vorstehende Satz nicht, soweit ein Schaden auf einer vom Coach zu vertretenden Pflichtverletzung beruht.
§ 10 Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht bei im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften ein Widerrufsrecht zu. Unternehmern steht kein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
Dr. Thomas Knoop
Markobrunner Str. 20
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E-Mail: [email protected]
mittels einer eindeutigen Erklärung, zum Beispiel per Post oder E-Mail, über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das nachstehende Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist.
Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie ausdrücklich verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns bei einem Widerruf einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen für einen solchen Wertersatz vorliegen.
Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts
Bei einem Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen erlischt das Widerrufsrecht bei vollständiger Erbringung der Dienstleistung, wenn der Verbraucher vor Beginn der Leistung ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Coach mit der Erbringung der Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und der Verbraucher seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass sein Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung durch den Coach erlischt. Bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen gelten zusätzlich die gesetzlichen Anforderungen an die Form dieser Zustimmung.
Ende der Widerrufsbelehrung.
Hinweis zum Leistungsbeginn innerhalb der Widerrufsfrist
Wünscht ein Verbraucher, dass eine vereinbarte Sitzung oder sonstige Leistung bereits innerhalb der vierzehntägigen Widerrufsfrist stattfindet, muss er ausdrücklich verlangen, dass der Coach vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt.
Soweit für das vorzeitige Erlöschen des Widerrufsrechts bei vollständiger Leistungserbringung erforderlich, wird zugleich die ausdrückliche Zustimmung des Verbrauchers zum vorzeitigen Leistungsbeginn sowie seine Bestätigung eingeholt, dass ihm bekannt ist, dass sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Coach erlischt.
Ohne das erforderliche ausdrückliche Verlangen beziehungsweise die erforderliche Zustimmung findet eine Leistung innerhalb der Widerrufsfrist nicht statt.
Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An:
Dr. Thomas Knoop
Markobrunner Str. 20
14197 Berlin
E-Mail: [email protected]
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung:
_______________________________________________
- Bestellt am (*) / erhalten am (*): _______________
- Name des/der Verbraucher(s): _______________
- Anschrift des/der Verbraucher(s): _______________
- Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): _______________
- Datum: _______________
(*) Unzutreffendes streichen.
§ 11 Schlussbestimmungen
(1) Änderungen und Ergänzungen des Vertrags sollen aus Gründen der Nachweisbarkeit in Textform erfolgen. Individuelle Vertragsabreden haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Gesetzliche Formvorschriften sowie der Vorrang individueller Vereinbarungen bleiben unberührt.
(2) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, gewährte Schutz nicht entzogen wird.
(3) Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder hat er im Inland keinen allgemeinen Gerichtsstand, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis Berlin, soweit eine solche Gerichtsstandsvereinbarung gesetzlich zulässig ist. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
(4) Der Coach ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
(5) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gilt die gesetzliche Regelung.
Dr. Thomas Knoop, Berlin. Stand: 30.08.2026.